Spezielles Schuhwerk bei Diabetes und Rheuma

Diabetes

Bei Diabetes liegt eine Glukosestoffwechselstörung vor. Unterschieden werden der in 10 % der Fälle auftretende Typ I-Diabetes, der sich in jungen Jahren innerhalb kurzer Zeit entwickelt, zu einem absoluten Insulinmangel führt und bei dem die Betroffenen insulinpflichtig werden. Die zweite Variante ist der Typ II-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, der sich in mittlerem Alter langsam entwickelt und oft nur durch Routineuntersuchungen festgestellt wird. In diesen Fällen werden die Betroffenen gegebenenfalls medikamentös eingestellt.

Für beide Typen gilt: Als Folge können Nervenschädigungen (Polyneuropathien) auftreten. Durch diese Sensibilitätsstörungen werden Druckstellen, Risse oder kleine Wunden an den Füßen oft nicht oder sehr verspätet bemerkt und es kann sich aufgrund von Entzündungen und verzögerter Wundheilung ein diabetisches Fußsyndrom entwickeln, das wiederum zu schwerwiegenderen Komplikationen vom Ulcus (Geschwür) bis zu Amputationen führen kann.

 

Um möglichen Komplikationen vorzubeugen, wurde ein spezieller konfektionierter Schutzschuh entwickelt, der zu einer Druckentlastung führt und damit einen entscheidenden Beitrag zur Prophylaxe darstellt. Zusammen mit speziell für Diabetiker entwickelten sogenannten diabetesadaptierten (mehrschichtige hergestellte) Einlagen kann eine möglichst optimale Versorgung für die Füße sichergestellt werden.

Spezialschuh für Menschen mit Diabetes

Rheuma

Unter „Rheuma“ werden viele unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst. Allein gemeinsam ist eine dauerhafte Erkrankung des Bewegungssystems, die fast immer mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden ist.

 

Auch bei Rheuma kann durch die Wahl des richtigen Schuhwerks eine Reduzierung von Druck und Belastungen herbeigeführt und somit die schmerzfreie Mobilität unterstützt werden.