Hochwertige Hilfsmittel bei Diabetes mellitus – vom Gesundheitsspezialisten Carepoint aus Hamburg und Lübeck mit Erfahrung und Fachwissen.
©Léon Müller Photography
Unterschieden werden der in 10 % der Fälle auftretende Typ-I-Diabetes, der sich in jungen Jahren innerhalb kurzer Zeit entwickelt. Die zweite Variante ist der Typ-II-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, der sich in mittlerem Alter langsam entwickelt und oft nur durch Routineuntersuchungen festgestellt wird. Für beide Typen gilt: Als Folge können Nervenschädigungen (Polyneuropathien) auftreten. Durch diese Sensibilitätsstörungen werden Druckstellen, Risse oder kleine Wunden an den Füßen oft nicht oder sehr verspätet bemerkt und es kann sich aufgrund von Entzündungen und verzögerter Wundheilung ein diabetisches Fußsyndrom entwickeln, das wiederum zu schwerwiegenderen Komplikationen vom Ulcus (Geschwür) bis zu Amputationen führen kann.

Materialaufbau nach Körpergewicht
Bauweise mit mehreren Schichten
Druckumverteilung und -entlastung
Geprüfte Materialien
Spezielle Polsterzonen
Um eine individuelle Behandlung mit diabetischen Einlagen und deren Erfolg zu gewährleisten, beraten Sie unsere Experten persönlich bei einem Gespräch. Hierbei werden die Beschwerden besprochen und ein Befund ermittelt. Danach werden die Druckspitzen Ihrer Füße ermittelt, die Problemzonen werden sichtbar und können dann durch eine individuelle Fertigung der Fußbettung behandelt werden. Nach der Fertigung der Einlage wird diese durch eine Druckumverteilung geprüft. Die Behandlung wird durch eine Kontrolle nach zwei bis vier Wochen beendet.
Unter „Rheuma“ werden viele unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst. Allen gemeinsam ist eine dauerhafte Erkrankung des Bewegungssystems, die fast immer mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden ist.
Auch bei Rheuma kann durch die Wahl des richtigen Schuhwerks eine Reduzierung von Druck und Belastungen herbeigeführt und somit die schmerzfreie Mobilität unterstützt werden. Um möglichen Komplikationen vorzubeugen, wurde ein spezieller konfektionierter Schutzschuh entwickelt, der zu einer Druckentlastung führt und damit einen entscheidenden Beitrag zur Prophylaxe darstellt. Zusammen mit speziell für Diabetiker entwickelten sogenannten diabetesadaptierten (mehrschichtig hergestellten) Einlagen kann eine möglichst optimale Versorgung für die Füße sichergestellt werden.
Diabetiker haben aufgrund ihrer Erkrankung ganz besondere Anforderungen an die Fußversorgung. Die Einlagenversorgung für Menschen mit Diabetes zielt daher auf eine besonders weiche und sichere Bettung der Füße ab. Denn schonend gebettete Füße sind besser geschützt vor Druckspitzen oder Scheuerwunden und können somit lange ein beschwerdefreies Gehen ermöglichen. Hier finden Sie weitere Infos zu unserer Einlagenversorgung.
Welcher Facharzt ist für Diabetes zuständig?
Für die medizinische Behandlung von Diabetes ist primär ein Diabetologe (Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie) zuständig. Bei Problemen mit den Füßen arbeitet dieser eng mit Orthopädieschuhmachern und Podologen zusammen.
Was sind die ersten Anzeichen für ein diabetisches Fußsyndrom?
Erste Warnsignale sind ein Taubheitsgefühl in den Füßen, Kribbeln (Ameisenlaufen), trockene und rissige Haut sowie kleine Wunden, die nur sehr langsam heilen. Oft wird auch ein vermindertes Schmerz- oder Temperaturempfinden festgestellt.
Warum brauchen Diabetiker spezielle orthopädische Schuhe?
Diabetiker leiden oft unter Durchblutungsstörungen und Nervenschäden. Spezielle Schuhe verhindern Druckstellen, die aufgrund des fehlenden Schmerzempfindens unbemerkt zu tiefen Wunden und Entzündungen führen könnten.
Was ist ein diabetisch adaptiertes Fußbett?
Dies ist eine individuell gefertigte Weichpolstereinlage aus einem dreischichtigen Material, was eine gleichmäßige Druckumverteilung über die Fußsohle gewährleistet. Sie schützt empfindliche Stellen vor Überlastung und minimiert das Risiko für Geschwüre (Ulcusbildung).
Zahlt die Krankenkasse spezielle Schuhe für Diabetiker?
Ja, bei Vorliegen einer entsprechenden Diagnose (z. B. diabetisches Fußsyndrom mit Nervenschädigung) übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für 1 Paar Diabetikerschutzschuhe mit DAF nach Analyse bis auf den gesetzlichen Eigenanteil.
Wie oft sollte ein Diabetiker seine Füße kontrollieren?
Eine tägliche Kontrolle der Füße ist für Diabetiker lebensnotwendig. Dabei sollte auf Rötungen, Druckstellen, Blasen oder kleine Risse geachtet werden, um Infektionen frühzeitig vorzubeugen.
Was ist bei der Fußpflege für Diabetiker tabu?
Tabu ist die Verwendung von scharfen Instrumenten wie Hornhautraspeln oder Scheren sowie heiße Fußbäder über 37 Grad. Auch das Barfußlaufen sollte vermieden werden, um Verletzungen vorzubeugen.
Helfen orthopädische Einlagen bei Polyneuropathie?
Ja, spezielle Einlagen mit diabetesadaptierten Fußbettungen können helfen, die Wahrnehmung zu verbessern und den Fuß so zu betten, dass schmerzhafte Druckspitzen vermieden werden.
Was sind die Vorteile von nahtlosen Socken für Diabetiker?
Diabetikersocken verzichten aufdrückende Nähte und einen einschnürenden Gummibund. Dies fördert die Durchblutung und verhindert Reibungspunkte, die bei empfindlicher Haut schnell zu Verletzungen führen können.
Warum heilen Wunden bei Diabetikern am Fuß so schlecht?
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße und Nerven. Dies führt zu einer schlechteren Nährstoffversorgung des Gewebes und einem geschwächten Immunsystem, was den Heilungsprozess massiv verzögert.
Wann ist ein orthopädischer Maßschuh bei Diabetes notwendig?
Ein Konfektionsschuh wird notwendig, wenn bereits Deformationen am Fuß vorliegen oder konfektionierte Spezialschuhe keinen ausreichenden Schutz vor Druckstellen mehr bieten können.
Welche Rolle spielt das Sanitätshaus bei der Diabetes-Versorgung?
Das Sanitätshaus ist der Partner für die technische Versorgung. Experten wie bei Carepoint fertigen individuelle Hilfsmittel an, führen Druckmessungen durch und beraten zur optimalen Schuhwahl und Hautpflege.
Können Kompressionsstrümpfe bei Diabetes getragen werden?
Ja, aber nur nach Rücksprache mit dem Arzt. Spezielle Kompressionsstrümpfe für Diabetiker sind oft gepolstert und am Schaft lockerer gestrickt, um Ödeme zu reduzieren, ohne die arterielle Durchblutung zu gefährden.
Was ist bei der Schuhwahl für Diabetiker zu beachten?
Die Schuhe sollten aus weichem Leder bestehen, keine harten Innenkanten oder Nähte im Zehenbereich aufweisen und ausreichend Volumen für orthopädische Einlagen bieten.
Im Rahmen der Versorgung mit Diabetikerschutzschuhen erfolgt hierzu eine umfassende Beratung in unserem Haus. Größe, Weite und erforderliches Schuhvolumen werden im Zuge der Anamnese und Analyse individuell von uns bestimmt, um eine druckentlastende und passgenaue Versorgung sicherzustellen.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen