Helmtherapie bei Kopfdeformitäten von Säuglingen –       von Carepoint handgefertigt

Dynamische Kopforthesen gegen lagerbedingte Abflachung des Hinterkopfes sollte ab dem 6. Lebensmonat getragen werden. Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl genießen für die Carepoint-Spezialisten im Umgang mit Kindern oberste Priorität.

Bei der Versorgung von Säuglingen und Kleinkindern sind besondere Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Das gilt im besonderen Maße für die Helmtherapie bei Kopfdeformität, für die bei Carepoint ausschließlich speziell geschulte Fachkräfte verantwortlich zeichnen. Hauptgrund für Kopfdeformitäten bei Säuglingen ist die permanente Rückenlagerung, die von Spezialisten zur Vermeidung des plötzlichen Kindstotes zurecht unbedingt empfohlen wird. Sie kann jedoch zur Abflachung des Hinterkopfes, einer so genannten Plagiozephalie, führen. Weitere Gründe für früh auftretende Kopfdeformitäten sind Umstände während der Geburt oder Schieflagen im Mutterleib bei besonderer Enge, etwa im Fall von Mehrlingsgeburten.
 


Gipsabdruck Helmtherapie
Helmtherapie

 Physiotherapie und dynamische Kopforthese

Die Verbesserung der Kopfbeweglichkeit und eine Formkorrektur kann in vielen Fällen bereits mit regelmäßigen Umlagerungen des Kindes und durch physiotherapeutische Anwendungen erzielt werden. In manchen Fällen wird jedoch eine Helmtherapie notwendig, die zu den Kernkompetenzen des Carepoint-Teams zählt. Dabei gilt:

 

  • Der ideale Zeitraum für eine Helmtherapie liegt zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat, da der Schädelknochen nach dem ersten Lebensjahr an Festigkeit gewinnt.
  • Die Tragedauer des Helms beträgt maximal sechs Monate, um zeitnah und frühzeitig wieder eine normale Kopfform herzustellen.
  • Die Experten von Carepoint empfehlen deshalb den Start der Helmtherapie ab dem 6. Lebensmonat.


Grundlage einer jeden dynamischen Kopforthese ist ein Gipsabdruck, den unsere Experten im liebevollen und behutsamen Umgang mit den Kleinen nehmen. Die exakte Anpassung des Helmes stimmen wir stets ganz eng mit dem Arzt ab, der die Helmtherapie verordnet hat. Dabei gilt der Grundsatz, dass der Kopf nicht „in Form“ gepresst wird. Vielmehr passen unsere Spezialisten den individuellen Helm auf Grundlage des Gipsabdruckes so an, dass er Freiräume zum so genannten symmetrischen Wachstum bietet. Während der Helmtherapie erfolgen regelmäßige Kontrollen, um größtmöglichen Erfolg zu gewährleisten.

Besuchen Sie uns jederzeit in einer der über 20 Carepoint-Filialen, um sich ausführlich über die Möglichkeiten der Helmtherapie zu informieren. Unsere Spezialisten stehen Ihnen gerne umfangreich für weitere Informationen zur Verfügung.

Download
Kopforthesen Helmtherapie.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB