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Skoliosen
Definition: Wachstumsdeformität der Wirbelsäule mit dauerhaft fixierter Seitausbiegung, Torsion der Wirbel und Rotation des Achsorgans (F:M = 3:1)
-Seitverbiegung der Wirbelsäule -Rotation, die Verdrehung von Wirbeln zueinander -Torsion, die Verdrehung einzelner Wirbel in sich selbst -Bildung von hervorstehenden (Konvex) Rippenbuckeln (vorgetäuschte Kyphose) -Verkürzung der Rumpflänge
Von echten (strukturellen) Skoliosen (Fehlform) sind skoliotische Fehlhaltungen (funktionelle Defizite, meist statisch z.B. Beinverkürzung) zu unterscheiden.
Also noch einmal: Eine strukturelle Skoliose (Fehlform) zeichnet sich durch aktiv nicht korrigierbare (aktiv und passiv) seitliche Krümmung (teilfixiert) mit pathologischer Rotation und ossären Form und Stellungsveränderungen aus.
Die Skoliose kann ein oder mehrere Wirbelsäulenabschnitte betreffen. Wir sprechen bei mehren Bögen von der: Primärkrümmung (Hauptkrümmung) mit der -stärkeren Fixierung, -stärkeren Verformung, -stärkeren Rotation, -tritt zuerst auf , -umfasst mehr Segmente und hat die -höhere Winkelabweichung, und der Sekundärkrümmung (Nebenkrümmung) die eine -Teilfixation (zunächst ausgleichbar) -geringere Verformung -geringere Rotation und Winkelabweichung
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