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Carepoint Thum & Wilharm oHG, Sanitätshaus und Orthopädietechnik Hamburg
Pathologie der Wirbelsäule

Definition und Aufgaben der Orthopädie:

Die Orthopädie umfasst die Erkennung, Behandlung, Prävention von angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Funktionsstörungen, Erkrankungen und Verletzungen der Stütz- und Bewegungsorgane.

Die Wurzeln der Orthopädie liegen in der Prävention von vermeidbaren Erkrankungen und Deformitäten. Als im Jahr 1741 der Franzose Nikolas Andry in seinem Buch: „L òrthopèdie ou l`art de prèvenir et de corriger dans les enfants, les difformite`s du corps“, vor allem die Vermeidung der Spätfolgen nach Haltungsschäden von Kindern zum erklärten Ziel der Orthopädie machte, legte er gleichzeitig den Grundstein für den Begriff „Orthopädie“: orthos = gerade, paidion = Kind.

Das bedeutet, die Prävention durch Wachstums-lenkung zu erzielen. Das Therapieziel ist somit nicht der rasche Erfolg, sondern die langfristige Problemlösung.

Als Symbol dient ein kleiner Eichenbaum, der an einem Pfahl in seinem Wachstum gelenkt werden soll.     Niethard

Hey! OrthopädiemechanikerIn und BandagistIn, seid kritisch und beachtet die Ansatzpunkte der Zuggurte! Ich gebe zu bedenken, dass die Gesetze der Physik und der Mechanik, so wie die Schwerkraft, Reibungskräfte und das Hypomochlion gerade hier zu beachten sind, um auch dieses Bäumchen aufzurichten!
Die Zuggurte sind nicht optimal angebracht worden, sie müssten unter Berücksichtigung der sich ergebenen Kraftvektoren ausgerichtet sein (siehe Pfeile: schematisch übertrieben das Dreipunktprinzip und die resultierende Kraft). OK!?!

Erkrankungen der Wirbelsäule haben ihren Ursprung entweder in einer Wachstumsstörung (Fehlbildung; Skoliose; Kyphose) oder einer Destruktion (Tumor; Entzündung) ihrer Form und/oder einer Funktionsstörung.

Acht von zehn Menschen haben im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen!

Pathologisch sprechen wir in der Orthopädie dann von:

 Kompression
 Instabilität und
 Deformität der Wirbelsäule. Die operativ durch
 Dekompression,
 Stabilisierung und
 Korrektur behandelt werden.


“Die konservative Behandlung durch Rumpforthesen ist für die Stabilisierung und die Korrektur sinnvoll und nach prospektiven Untersuchungen geeignet. Die Dekompression hingegen ist umstritten. Eine effektive axiale Entlastung der Wirbelsäule konnte nur sehr gering nachgewiesen werden.”
OA Dr. Wiesner UKE 2000

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