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Definition: Schiefhaltung des Kopfes (Torticollis) mit ungleich-mäßigem Schädelwachstum und Gesichtsasymmetrie, infolge einseitiger, fixierter Verkürzung des M. sterno-cleidomastoideus, mit der hervorgerufenen Zwangs-haltung des Kopfes, mit Neigung zur erkrankten Seite und Rotation zur Gegenseite.
Endogen-angeboren oder exogen durch Zwangs-haltung in Utero (nicht erwiesen!) oder Geburtsver-letzung.
Therapie: operative Durchtrennung der Muskelinsertion möglichst gegen Ende des 1. Lebensjahres.
Schiefhals durch andere Ursachen: ossär: knöchern angeborene Fehlbildung; erworben durch Traumen oder Entzündungen (Spondylitis) narbig: nach Verbrennungen oder Operationen neurogen: bei schlaffen und spastischen Lähmungen okulär: bei Augenmuskelstörungen (Schielen!) arthrogen: bei chronischer Polyarthritis rheumatisch: bei meist flüchtigen, entzündlichen Irritationen und Zervikalsyndrom ferner habitueller und hysterischer Schiefhals.
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