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Die Helmtherapie (Kopforthese)
Wir empfehlen eine Helmanpassung ab dem 6. Lebensmonat.
Der Helm wird längstens 6 Monate getragen, um möglichst frühzeitig und rasch eine normale Kopfform wiederherzustellen.
Bei einer lagebedingten Kopfdeformität fällt eine Asymmetrie des Kopfes auf. Der Fachbegriff lautet Plagiozephalie (nichtsynostotische Kopfdeformität). Seit den neunziger Jahren werden zur Vermeidung des plötzlichen Kindstod (SIDS) weltweit Empfehlungen der Rückenlagerung für Säuglinge ausgesprochen. Die SIDS-Fälle sind seitdem deutlich zurückgegangen. Die ständige Rückenlagerung hat jedoch in zunehmendem Maße Kopfdeformitäten verursacht, die sich meist durch eine Abflachung des Hinterkopfes äußern. Äußerliche Einflüsse, z.B. der Geburtsvorgang, Enge im Mutterleib bei Mehrlingsgeburt etc. können zu einer sehr frühzeitigen Kopfdeformität führen.

Durch Umlagerungen und durch physiothera- peutische Maßnahmen wird versucht, eine Verbesserung der Kopfbeweglichkeit und der Form zu erzielen. Während sich die Mehrzahl der lagebedingten Plagiozephalien von alleine normalisieren, benötigen eine Minderheit einen Helm zur Korrektur.
Kraniosynostose:
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