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Der dritte Lendenwirbel kann als Schaltstelle der Wirbelsäule angesehen werden. Er ist der Scheitelwirbel der Lendenlordose, und im Gegensatz zu den keilförmigen L4 und L5 sind seine Deck- und Grundplatten parallel. Die straffe Bandführung machen L4 und L5 mehr zu statischen Bindegliedern zwischen Kreuzbein und Wirbelsäule. Dem gegenüber ist der 3. LWK wesentlich besser beweglich. An seinen kräftigen Bögen und Fortsätzen inserieren M. latissimus und M. spinalis.
Andrè Baehler beschreib, dass die Lendenwirbelsäule statisch ausgeglichen ist, wenn das Lot von der Mitte des LWK 3 auf die vorder Kante von S 1 fällt. (nach H.U. Debrunner)
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